Gemeinsam mit unseren 3 Partnerschulen in Frankreich, Spanien und Norwegen wollen wir in diesem Projekt auf mehreren Ebenen versuchen, ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu entwickeln und dazu beizutragen, etwas zum Besseren zu verändern. "Nachhaltiger leben" bedeutet unter anderem, dass man versucht, durch den eigenen Lebenswandel unseren Planeten so zu erhalten wie er ist bzw. unsere Umwelt vielleicht sogar zu verbessern, sie aber auf keinen Fall (noch) weiter zu verschlechtern.
Am Anfang des Projekts werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wir leben und welche Auswirkungen unser Lebensstil auf die Umwelt, andere Menschen und nachfolgende Generationen hat. Wir erstellen zusammen mit unseren Partnern eine Umfrage zu unserem Konsumverhalten und werten sie aus. Dann beleuchten wir verschiedene kritische Bereiche, die davon beeinflusst werden (Ernährung, Mode, Energie, Transport, Wasser, Abfall, ...) und erstellen dazu Artikel, Interviews, kurze Filme, podcasts oder ähnliches.
Im 2. Halbjahr geht es dann um die Frage, was in unserer Gemeinde bzw. in unserer näheren Umgebung schon alles getan wird, um mehr Nachhaltigkeit zu erreichen. Wir interviewen und berichten über Menschen, die etwas bewirken und wir besuchen Unternehmen oder Einrichtungen, die mit Re-/Upcycling, Wasser und Energie zu tun haben.
Im 3. Teil beschäftigen wir uns mit neuen Ideen: Wie könnten wir noch nachhaltiger leben, welche Ideen gibt es dazu weltweit und was lässt sich heute schon realisieren? Idealerweise entdecken wir bei unseren Partnern oder (Internet-) Recherchen Ideen oder Maßnahmen, die sich in auch unserer Gemeinde oder an unserer Schule schon umsetzen lassen...
Im letzten Halbjahr schließlich lassen wir unserer Fantasie freien Lauf und setzen das, was wir bis dahin gelernt und erfahren haben, in einem Story-Wettbewerb in Geschichten um. Wir entwickeln Szenarien, wie das Leben in der Zukunft sein könnte, wenn wir (nicht) nachhaltiger leben. Dabei kommen sicher einige sehr interessante oder auch sehr düstere Geschichten heraus. Aus den gesammelten Geschichten aller Partnerschulen könnt ihr dann eure „favourite story“ aussuchen und sie als Grundlage oder Anregung für einen Kurzfilm oder Fotoroman nehmen, die bei einem Projekttreffen der interessierten Öffentlichkeit gezeigt werden. Die besten Filme bzw. Fotoromane werden ausgezeichnet und u.a. auf unserer Projektseite veröffentlicht!
Was ihr produziert und auf welche Weise, dürft ihr in fast allen Etappen des Projekts je nach Interesse und Machbarkeit weitgehend selbst entscheiden. Alle Produkte, die während der zweijährigen Projektarbeit entstehen, werden fortlaufend auf unserer gemeinsamen Projekt-Homepage festgehalten, auf dem sich alle am Projekt beteiligten Schüler anmelden und jederzeit miteinander kommunizieren können.
Über diese thematische Arbeit hinaus treffen wir uns in regelmäßigen Abständen mit unseren Partnern. Einmal im Verlauf des Projekts ist jedes der insgesamt vier Länder für 7 Tage Gastgeber. Zu jedem diesen Treffen dürfen je ca. 8 SchülerInnnen pro Land fahren und den Alltag in einer Gastfamilie erleben. Wer wohin fahren darf, hängt von der Teilnehmerzahl insgesamt, dem persönlichen Engagement in der Projektarbeit, schulorganisatorischen Faktoren u.ä. ab und wird im Projektverlauf entschieden. Das erste Treffen findet im Januar 2015 in Madrid statt, das 2. im Mai in Anglet (Frankreich), im Januar 2016 in Trondheim (Norwegen), und beim Abschlusstreffen im Mai 2017 sind dann wir die Gastgeber für ca. 30 Jugendliche aus den 3 Partnerländern.
Bei jedem dieser Treffen stellen wir uns gegenseitig unsere bis dahin erarbeiteten Ergebnisse vor und arbeiten gemeinsam in internationalen Teams zu unterschiedlichen Themen: Das Treffen in Madrid beschäftigt sich mit dem Thema „waste“, in Anglet arbeiten wir rund um das Thema „water“, das Treffen in Norwegen steht unter dem Motto „energy“ und im Abschlusstreffen bei uns geht es schließlich etwas umfassender um „food & care“. Am Ende werden wir versuchen, eine "Charta für einen nachhaltigeren Lebensstil“ zu erstellen, bevor wir die Umfrage, mit der wir das Projekt begonnen haben, noch einmal durchführen, um zu prüfen, ob das Projekt irgendetwas bei uns bzw. unserer Umgebung bewirkt hat.




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